Fratres: Mementóte præpositórum vestrórum, qui vobis locúti sunt verbum Dei: quorum intuéntes éxitum conversatiónis, imitámini fidem. Jesus Christus heri et hódie: ipse et in sǽcula. Doctrínis váriis et peregrínis nolíte abdúci. Optimum est enim grátia stabilíre cor, non escis, quæ non profuérunt ambulántibus in eis. Habémus altáre, de quo édere non habent potestátem, qui tabernáculo deserviunt. Quorum enim animálium infértur sanguis pro peccáto in Sancta per pontíficem, horum córpora cremántur extra castra. Propter quod et Jesus, ut sanctificáret per suum sánguinem pópulum, extra portam passus est. Exeámus ígitur ad eum extra castra, impropérium ejus portántes. Non enim habémus hic manéntem civitátem, sed futúram inquírimus. Per ipsum ergo offerámus hóstiam laudis semper Deo, id est fructum labiórum confiténtium nómini ejus. Beneficéntiæ autem et communiónis nolíte oblivísci: tálibus enim hóstiis promerétur Deus. Obœdíte præpósitis vestris et subjacéte eis. Ipsi enim pervígilant, quasi ratiónem pro animábus vestris redditúri.
Gedenket eurer Vorsteher, welche euch das Wort Gottes verkündet haben; auf den Ausgang ihres Wandels schauend, ahmet ihren Glauben nach! Jesus Christus derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. Lasset euch nicht verführen durch manigfaltige, fremdartige Lehren, denn es ist gut das Herz durch die Gnade zu stärken, nicht durch Speisen, welche denen, die derselben teilhaftig wurden, keinen Nutzen brachten. Wir haben einen Altar, von welchem zu essen die kein Recht haben, welche dem Zelte dienen. Denn die Leiber der Tiere, deren Blut für die Sünde durch den Hohenpriester in das Allerheiligste gebracht wird, werden außerhalb des Lagers verbrannt. Darum hat auch Jesus, um durch sein Blut das Volk zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten. So lasset uns denn hinausgehen zu ihm außerhalb des Lagers, indem wir seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern trachten nach der zukünftigen. Durch ihn also lasset uns Gott allezeit das Opfer des Lobes darbringen, das ist, die Frucht der Lippen, welche seinen Namen preisen. Wohlzutun und mitzuteilen aber vergesset nicht; denn an solchen Opfern hat Gott Wohlgefallen. Gehorchet euern Vorstehern und seid ihnen untertan; denn sie wachen als solche, die für eure Seelen Rechenschaft geben sollen, damit sie dies mit Freuden tun, und nicht mit Seufzen; denn das bringt euch keinen Nutzen.