Sonntag, 7. März 2055

Erster Sonntag der Fastenzeit

I. Klasse Violett Fastenzeit
Kommemorationen
Hl. Thomas v. Aquin, Bekenner und Kirchenlehrer
Stationskirche: St. Johann im Lateran

Messproprium

Introitus (Ps 91:15; 91:16) Allioli
Invocábit me, et ego exáudiam eum: erípiam eum, et glorificábo eum: longitúdine diérum adimplébo eum.
Er wird mich anrufen und ich werde ihn erhören, ich bin bei ihm in der Not, ich werde ihn retten und ihn zu Ehren bringen: Mit langem Leben will ich ihn sättigen und ihn mein Heil schauen lassen.
Qui hábitat in adjutório Altíssimi, in protectióne Dei cœli commorábitur.
Lobgesang Davids. Wer unter der Hilfe des Allerhöchsten wohnt, weilt unter dem Schirme des Gottes des Himmels.
Invocábit me, et ego exáudiam eum: erípiam eum, et glorificábo eum: longitúdine diérum adimplébo eum.
Kollekte
Deus, qui Ecclésiam tuam ánnua quadragesimáli observatióne puríficas: præsta famíliæ tuæ; ut, quod a te obtinére abstinéndo nítitur, hoc bonis opéribus exsequátur.
Epistel (2Kor 6:1-10) Allioli
Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Corínthios
Fratres: Exhortámur vos, ne in vácuum grátiam Dei recipiátis. Ait enim: Témpore accépto exaudívi te, et in die salútis adjúvi te. Ecce, nunc tempus acceptábile, ecce, nunc dies salútis. Némini dantes ullam offensiónem, ut non vituperétur ministérium nostrum: sed in ómnibus exhibeámus nosmetípsos sicut Dei minístros, in multa patiéntia, in tribulatiónibus, in necessitátibus, in angústiis, in plagis, in carcéribus, in seditiónibus, in labóribus, in vigíliis, in jejúniis, in castitáte, in sciéntia, in longanimitáte, in suavitáte, in Spíritu Sancto, in caritáte non ficta, in verbo veritátis, in virtúte Dei, per arma justítiæ a dextris et a sinístris: per glóriam et ignobilitátem: per infámiam et bonam famam: ut seductóres et veráces: sicut qui ignóti et cógniti: quasi moriéntes et ecce, vívimus: ut castigáti et non mortificáti: quasi tristes, semper autem gaudéntes: sicut egéntes, multos autem locupletántes: tamquam nihil habéntes et ómnia possidéntes.
Als Mitarbeiter aber ermahnen wir euch, dass ihr nicht fruchtlos die Gnade Gottes empfanget. Denn er spricht: “Zur genehmen Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heiles habe ich dir geholfen!” Sehet, jetzt ist die gnadenreiche Zeit, sehet, jetzt ist der Tag des Heiles! Geben wir niemanden irgend einen Anstoß, damit unser Amt nicht getadelt werde; vielmehr erweisen wir uns in allen Dingen als Diener Gottes in vieler Geduld, in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten, bei Schlägen, in Gefängnissen, bei Aufruhr, bei Mühen, bei Nachtwachen, bei Fasten, durch Reinheit, durch Weisheit, durch Langmut, durch Freundlichkeit, durch den Heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe, durch das Wort der Wahrheit, durch die Kraft Gottes, durch die Waffen der Gerechtigkeit zum Angriff und zur Verteidigung, bei Ehre und Schmach, bei schlechtem und gutem Ruf; als Verführer geachtet, und doch wahrhaft, als Unbekannte, und doch Bekannte; als Sterbende, und siehe, wir leben; als Gezüchtigte, und doch nicht zum Tode Gebrachte; als Trauernde, und doch immerdar Fröhliche, als Arme, und viele Bereichernde, als nichts Habende, und alles Besitzende.
Graduale (Ps 91:11-12) Allioli
Angelis suis Deus mandávit de te, ut custódiant te in ómnibus viis tuis.
Denn er hat seinen Engeln für dich geboten, dass sie dich auf allen deinen Wegen behüten. Auf den Händen werden sie dich tragen, dass du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
In mánibus portábunt te, ne umquam offéndas ad lápidem pedem tuum.
Qui hábitat in adjutório Altíssimi, in protectióne Dei cœli commorántur.
Lobgesang Davids. Wer unter der Hilfe des Allerhöchsten wohnt, weilt unter dem Schirme des Gottes des Himmels. Er kann zu dem Herrn sagen: Du bist mein Helfer und meine Zuflucht, mein Gott, auf den ich vertraue. Denn er befreit mich aus der Schlinge der Vogelsteller, und von Ungemach. Mit seinen Schultern wird er dich decken und unter seinen Flügeln wirst du Hoffnung schöpfen. Mit einem Schild wird dich seine Treue umgeben; vor den Schrecken der Nacht darfst du dich nicht fürchten, nicht vor dem Pfeile, der bei Tage fliegt, vor dem Unheil, das im Finstern wandelt, vor dem Überfalle und dem bösen Geiste am Mittag. Fallen auch tausend an deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dir nicht nahen. Denn er hat seinen Engeln für dich geboten, dass sie dich auf allen deinen Wegen behüten. Auf den Händen werden sie dich tragen, dass du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Über Nattern und Ottern wirst du hinschreiten und Löwen und Drachen zertreten. Weil er auf mich vertraut, so will ich ihn befreien; ihn beschirmen, weil er meinen Namen kennt. Er wird mich anrufen und ich werde ihn erhören, ich bin bei ihm in der Not, ich werde ihn retten und ihn zu Ehren bringen: Mit langem Leben will ich ihn sättigen und ihn mein Heil schauen lassen.
Dicet Dómino: Suscéptor meus es tu et refúgium meum: Deus meus, sperábo in eum.
Quóniam ipse liberávit me de láqueo venántium et a verbo áspero.
Scápulis suis obumbrábit tibi, et sub pennis ejus sperábis.
Scuto circúmdabit te véritas ejus: non timébis a timóre noctúrno.
A sagítta volánte per diem, a negótio perambulánte in ténebris, a ruína et dæmónio meridiáno.
Cadent a látere tuo mille, et decem mília a dextris tuis: tibi autem non appropinquábit.
Quóniam Angelis suis mandávit de te, ut custódiant te in ómnibus viis tuis.
In mánibus portábunt te, ne umquam offéndas ad lápidem pedem tuum,
Super áspidem et basilíscum ambulábis, et conculcábis leónem et dracónem.
Quóniam in me sperávit, liberábo eum: prótegam eum, quóniam cognóvit nomen meum,
Invocábit me, et ego exáudiam eum: cum ipso sum in tribulatióne,
Erípiam eum et glorificábo eum: longitúdine diérum adimplébo eum, et osténdam illi salutáre meum.
Evangelium (Mt 4:1-11) Allioli
Sequéntia ++ sancti Evangélii secúndum Matthǽum
In illo témpore: Ductus est Jesus in desértum a Spíritu, ut tentarétur a diábolo. Et cum jejunásset quadragínta diébus et quadragínta nóctibus, postea esúriit. Et accédens tentátor, dixit ei: Si Fílius Dei es, dic, ut lápides isti panes fiant. Qui respóndens, dixit: Scriptum est: Non in solo pane vivit homo, sed in omni verbo, quod procédit de ore Dei. Tunc assúmpsit eum diábolus in sanctam civitátem, et státuit eum super pinnáculum templi, et dixit ei: Si Fílius Dei es, mitte te deórsum. Scriptum est enim: Quia Angelis suis mandávit de te, et in mánibus tollent te, ne forte offéndas ad lápidem pedem tuum. Ait illi Jesus: Rursum scriptum est: Non tentábis Dóminum, Deum tuum. Iterum assúmpsit eum diábolus in montem excélsum valde: et ostendit ei ómnia regna mundi et glóriam eórum, et dixit ei: Hæc ómnia tibi dabo, si cadens adoráveris me. Tunc dicit ei Jesus: Vade, Sátana; scriptum est enim: Dóminum, Deum tuum, adorábis, et illi soli sérvies. Tunc relíquit eum diábolus: et ecce, Angeli accessérunt et ministrábant ei.
Da ward Jesus vom Geiste in die Wüste geführt,damit er von dem Teufel versucht würde. Und nachdem er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte,darnach hungerte ihn. Und es trat der Versucher zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn,so sprich, dass viele Steine Brot werden! Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Nicht vom Brote allein lebt der Mensch, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes hervorgeht. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt, und stellte ihn auf die Zinne des Tempels, und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben: Er hat seinen Engeln gegeben deinetwegen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stoßest. Jesus aber sprach zu ihm: Es steht aber auch geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen! Wiederum nahm ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg, und zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit, und sprach zu ihm: Dieses alles werde ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Weiche, Satan! denn es steht geschrieben: Den Herrn deinen Gott sollst du anbeten und ihm allein dienen! Hierauf verließ ihn der Teufel; und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm.
Offertorium (Ps 91:4-5) Allioli
Scápulis suis obumbrábit tibi Dóminus, et sub pennis ejus sperábis: scuto circúmdabit te véritas ejus.
Mit seinen Schultern wird er dich decken und unter seinen Flügeln wirst du Hoffnung schöpfen. Mit einem Schild wird dich seine Treue umgeben; vor den Schrecken der Nacht darfst du dich nicht fürchten,
Stillgebet
Sacrifícium quadragesimális inítii sollémniter immolámus, te, Dómine, deprecántes: ut, cum epulárum restrictióne carnálium, a noxiis quoque voluptátibus temperémus.
Kommunion (Ps 91:4-5) Allioli
Scápulis suis obumbrábit tibi Dóminus, et sub pennis ejus sperábis: scuto circúmdabit te véritas ejus.
Mit seinen Schultern wird er dich decken und unter seinen Flügeln wirst du Hoffnung schöpfen. Mit einem Schild wird dich seine Treue umgeben; vor den Schrecken der Nacht darfst du dich nicht fürchten,
Schlussgebet
Tui nos, Dómine, sacraménti libátio sancta restáuret: et a vetustáte purgátos, in mystérii salutáris fáciat transíre consórtium.
Ad maiorem Dei gloriam