Sonntag, 16. März 2053

Vierter Sonntag der Fastenzeit

I. Klasse Rosa Fastenzeit
Stationskirche: Zum hl. Kreuz in Jerusalem

Messproprium

Introitus (Ps 122:1) Allioli
Lætáre, Jerúsalem: et convéntum fácite, omnes qui dilígitis eam: gaudéte cum lætítia, qui in tristítia fuístis: ut exsultétis, et satiémini ab ubéribus consolatiónis vestræ.
Lætátus sum in his, quæ dicta sunt mihi: in domum Dómini íbimus.
Stufengesang. Ich freute mich, als man zu mir sprach: Lasset uns zum Hause des Herrn gehen!
Lætáre, Jerúsalem: et convéntum fácite, omnes qui dilígitis eam: gaudéte cum lætítia, qui in tristítia fuístis: ut exsultétis, et satiémini ab ubéribus consolatiónis vestræ.
Kollekte
Concéde, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, qui ex mérito nostræ actiónis afflígimur, tuæ grátiæ consolatióne respirémus.
Epistel (Gal 4:22-31) Allioli
Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Gálatas
Fratres: Scriptum est: Quóniam Abraham duos fílios hábuit: unum de ancílla, et unum de líbera. Sed qui de ancílla, secúndum carnem natus est: qui autem de líbera, per repromissiónem: quæ sunt per allegoríam dicta. Hæc enim sunt duo testaménta. Unum quidem in monte Sina, in servitútem génerans: quæ est Agar: Sina enim mons est in Arábia, qui conjúnctus est ei, quæ nunc est Jerúsalem, et servit cum fíliis suis. Illa autem, quæ sursum est Jerúsalem, líbera est, quæ est mater nostra. Scriptum est enim: Lætáre, stérilis, quæ non paris: erúmpe, et clama, quæ non párturis: quia multi fílii desértæ, magis quam ejus, quæ habet virum. Nos autem, fratres, secúndum Isaac promissiónis fílii sumus. Sed quómodo tunc is, qui secúndum carnem natus fúerat, persequebátur eum, qui secúndum spíritum: ita et nunc. Sed quid dicit Scriptúra? Ejice ancíllam et fílium ejus: non enim heres erit fílius ancíllæ cum fílio líberæ. Itaque, fratres, non sumus ancíllæ fílii, sed líberæ: qua libertáte Christus nos liberávit.
es steht nämlich geschrieben: Abraham hatte zwei Söhne; einen von der Magd, und einen von der Freien. Aber der von der Magd war nach dem Fleische geboren, der von der Freien aber kraft der Verheißung. Das ist vorbildlich gesprochen; denn dies sind die zwei Testamente: das eine auf dem Berge Sina, welches zur Knechtschaft gebiert, dies ist Agar; denn der Sina ist ein Berg in Arabien, der mit dem jetzigen Jerusalem zusammenhängt, das mit seinen Kindern dienstbar ist. Jenes Jerusalem von oben aber ist die Freie, welche unsere Mutter ist. Denn es steht geschrieben: Freue dich du Unfruchtbare, die du nicht gebierst, frohlocke und jauchze, die du keine Geburtswehen hast; denn viele Kinder hat die Vereinsamte, mehr als die einen Mann hat. Wir aber, Brüder! sind nach der Weise Isaaks Kinder der Verheißung. Aber so wie damals der nach dem Fleische Geborene den nach dem Geiste Geborenem verfolgte, so auch jetzt. Allein was sagt die Schrift? Verstoße die Magd und ihren Sohn; denn der Sohn der Magd soll nicht Erbe sein mit dem Sohn der Freien! Demnach, Brüder! sind wir nicht Kinder der Magd, sondern der Freien, vermöge der Freiheit, mit der Christus uns befreit hat.
Graduale (Ps 122:1, 7) Allioli
Lætátus sum in his, quæ dicta sunt mihi: in domum Dómini íbimus.
Stufengesang. Ich freute mich, als man zu mir sprach: Lasset uns zum Hause des Herrn gehen! Unsere Füße stehen in deinen Torhallen, Jerusalem! Jerusalem, das wieder gebaut wird wie eine Stadt, die sich zur Gemeinschaft zusammengefügt. Dorthin ziehen ja die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, nach dem Gesetze für Israel, den Namen des Herrn zu preisen. Denn dort stehen die Stühle zum Gerichte, die Stühle für das Haus Davids. Erflehet Jerusalem Frieden und Überfluss werde denen zuteil, die dich lieben! Friede sei in deiner Feste und Überfluss in deinen Türmern!
Fiat pax in virtúte tua: et abundántia in túrribus tuis.
Qui confídunt in Dómino, sicut mons Sion: non commovébitur in ætérnum, qui hábitat in Jerúsalem.
Stufengesang. Die auf den Herrn vertrauen, sind wie der Berg Sion; es wankt nicht in Ewigkeit, wer wohnt in Jerusalem. Rings um dasselbe sind Berge und der Herr um sein Volk von nun an bis in Ewigkeit.
Montes in circúitu ejus: et Dóminus in circúitu pópuli sui, ex hoc nunc et usque in sǽculum.
Evangelium (Joh 6:1-15) Allioli
Sequéntia ++ sancti Evangélii secúndum Joánnem
In illo témpore: Abiit Jesus trans mare Galilǽæ, quod est Tiberíadis: et sequebátur eum multitúdo magna, quia vidébant signa, quæ faciébat super his, qui infirmabántur. Súbiit ergo in montem Jesus: et ibi sedébat cum discípulis suis. Erat autem próximum Pascha, dies festus Judæórum. Cum sublevásset ergo óculos Jesus et vidísset, quia multitúdo máxima venit ad eum, dixit ad Philíppum: Unde emémus panes, ut mandúcent hi? Hoc autem dicébat tentans eum: ipse enim sciébat, quid esset factúrus. Respóndit ei Philíppus: Ducentórum denariórum panes non suffíciunt eis, ut unusquísque módicum quid accípiat. Dicit ei unus ex discípulis ejus, Andréas, frater Simónis Petri: Est puer unus hic, qui habet quinque panes hordeáceos et duos pisces: sed hæc quid sunt inter tantos? Dixit ergo Jesus: Fácite hómines discúmbere. Erat autem fænum multum in loco. Discubuérunt ergo viri, número quasi quinque míllia. Accépit ergo Jesus panes, et cum grátias egísset, distríbuit discumbéntibus: simíliter et ex píscibus, quantum volébant. Ut autem impléti sunt, dixit discípulis suis: Collígite quæ superavérunt fragménta, ne péreant. Collegérunt ergo, et implevérunt duódecim cóphinos fragmentórum ex quinque pánibus hordeáceis, quæ superfuérunt his, qui manducáverant. Illi ergo hómines cum vidíssent, quod Jesus fécerat signum, dicébant: Quia hic est vere Prophéta, qui ventúrus est in mundum. Jesus ergo cum cognovísset, quia ventúri essent, ut ráperent eum et fácerent eum regem, fugit íterum in montem ipse solus.
Hiernach fuhr Jesus über das Meer von Galiläa, das ist von Tiberias Und3es folgte ihm eine große Menge Volkes nach, weil sie die Wunder sahen, welche er an den Kranken tat. Da ging Jesus auf den Berg, und setzte sich daselbst mit seinen Jüngern nieder. Es war aber das Osterfest der Juden nahe. Als nun Jesus die Augen aufhob, und sah, dass eine sehr große Menge Volkes zu ihm kam, sprach er zu Philippus: Woher werden wir Brot kaufen, dass diese zu essen haben? Das sagte er aber, um ihn zu prüfen; denn er selbst wusste wohl, was er tun würde. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare ist nicht hinreichend für sie, dass jeder nur etwas Weniges bekomme. Da sprach einer von seinen Jüngern, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, zu ihm: Es ist ein Knabe hier, welcher fünf Gerstenbrote und zwei Fische hat; allein was ist das auf so viele? Jesus aber sprach: Lasset die Leute sich niedersetzen! Es war aber viel Gras an dem Orte. Da ließen sich die Männer nieder, gegen fünftausend an der Zahl. Jesus aber nahm die Brote, und nachdem er Dank gesagt hatte, teilte er sie unter die aus, welche sich niedergesetzt hatten; desgleichen auch von den Fischen, so viel sie wollten. Als sie aber satt geworden waren, sprach er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Stücke, damit sie nicht zu Grunde gehen! Sie sammelten also, und füllten zwölf Körbe mit den Stücken an, welche von den fünf Gerstenbroten denen übriggeblieben waren, die gegessen hatten. Als nun diese Leute das Wunder sahen, welches Jesus gewirkt hatte, sprachen sie: Dieser ist wahrhaftig der Prophet, welcher in die Welt kommen soll! Als aber Jesus erkannte, dass sie kommen würden, um ihn mit Gewalt zum Könige zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zurück, allein.
Offertorium (Ps 135:3, 6) Allioli
Laudáte Dóminum, quia benígnus est: psállite nómini ejus, quóniam suávis est: ómnia, quæcúmque vóluit, fecit in cœlo et in terra.
Lobet den Herrn, denn der Herr ist gütig; lobsinget seinem Namen, denn er ist lieblich! Denn der Herr hat sich Jakob auserwählt, Israel zu seinem Eigentum. Denn ich weiß, dass der Herr groß und unser Gott über alle Götter erhaben ist. Alles, was er immer will, führt der Herr aus im Himmel, auf Erden, im Meere und in allen Tiefen;
Kommunion (Ps 122:3-4) Allioli
Jerúsalem, quæ ædificátur ut cívitas, cujus participátio ejus in idípsum: illuc enim ascendérunt tribus, tribus Dómini, ad confiténdum nómini tuo, Dómine.
Jerusalem, das wieder gebaut wird wie eine Stadt, die sich zur Gemeinschaft zusammengefügt. Dorthin ziehen ja die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, nach dem Gesetze für Israel, den Namen des Herrn zu preisen.
Schlussgebet
Da nobis, quǽsumus, miséricors Deus: ut sancta tua, quibus incessánter explémur, sincéris tractémus obséquiis, et fidéli semper mente sumámus.
Ad maiorem Dei gloriam