Montag, 10. März 2053

Montag in der 3. Fastenwoche

III. Klasse Violett Fastenzeit
Kommemorationen
Hll. Vierzig Märtyrer
Stationskirche: St. Markus

Messproprium

Introitus (Ps 56:5) Allioli
In Deo laudábo verbum, in Dómino laudábo sermónem: in Deo sperábo, non timebo, quid fáciat mihi homo.
In Gott preise ich die mir gewordene Verheißung, auf Gott setze ich meine Hoffnung; ich bin ohne Furcht, was könnte Fleisch mir anhaben?
Miserére mei, Deus, quóniam conculcávit me homo: tota die bellans tribulávit me.
Erbarme dich meiner, o Gott! denn es treten mich die Menschen nieder, immerfort bedrängen sie mich und ängstigen mich.
In Deo laudábo verbum, in Dómino laudábo sermónem: in Deo sperábo, non timebo, quid fáciat mihi homo.
Kollekte
Córdibus nostris, quǽsumus, Dómine, grátiam tuam benígnus infúnde: ut, sicut ab escis carnálibus abstinémus; ita sensus quoque nostros a nóxiis retrahámus excéssibus.
Epistel (2Kö 5:1-15) Allioli
Léctio libri Regum.
In diébus illis: Náaman, princeps milítiæ regis Sýriæ, erat vir magnus apud dóminum suum, et honorátus: per illum enim dedit Dóminus salútem Sýriæ: erat autem vir fortis et dives, sed leprósus. Porro de Sýria egréssi fúerant latrúnculi, et captívam dúxerant de terra Israël puéllam párvulam, quæ erat in obséquio uxóris Náaman, quæ ait ad dóminam suam: Utinam fuísset dóminus meus ad Prophétam, qui est in Samaría: profécto curásset eum a lepra, quam habet. Ingréssus est ítaque Náaman ad dóminum suum, et nuntiávit ei, dicens: Sic et sic locúta est puélla de terra Israël. Dixítque ei rex Sýriæ: Vade, et mittam lítteras ad regem Israël. Qui cum proféctus esset, et tulísset secum decem talénta argénti, et sex míllia áureos, et decem mutatória vestimentórum, détulit lítteras ad regem Israël in hæc verba: Cum accéperis epístolam hanc, scito, quod míserim ad te Náaman servum meum, ut cures eum a lepra sua. Cumque legísset rex Israël lítteras, scidit vestiménta sua, et ait: Numquid Deus ego sum, ut occídere possim et vivificáre, quia iste misit ad me, ut curem hóminem a lepra sua? animadvértite et vidéte, quod occasiónes quærat advérsum me. Quod cum audísset Eliséus vir Dei, scidísse vidélicet regem Israël vestiménta sua, misit ad eum, dicens: Quare scidísti vestiménta tua? véniat ad me, et sciat esse prophétam in Israël. Venit ergo Náaman cum equis et cúrribus, et stetit ad óstium domus Eliséi: misítque ad eum Eliséus núntium, dicens: Vade, et laváre sépties in Jordáne, et recípiet sanitátem caro tua, atque mundáberis. Irátus Náaman recedébat, dicens: Putábam, quod egrederétur ad me, et stans invocáret nomen Dómini, Dei sui, et tángeret manu sua locum lepræ, et curáret me. Numquid non melióres sunt Abana et Pharphar, flúvii Damásci, ómnibus aquis Israël, ut laver in eis, et munder? Cum ergo vertísset se, et abíret indígnans, accessérunt ad eum servi sui, et locúti sunt ei: Pater, et si rem grandem dixísset tibi Prophéta, certe fácere debúeras: quanto magis quia nunc dixit tibi: Laváre, et mundáberis? Descéndit, et lavit in Jordáne sépties, juxta sermónem viri Dei, et restitúta est caro ejus, sicut caro púeri párvuli, et mundátus est. Reversúsque ad virum Dei cum univérso comitátu suo, venit, et stetit coram eo, et ait: Vere scio, quod non sit álius Deus in univérsa terra, nisi tantum in Israël.
Naaman, der Heerführer des Königs von Syrien, war ein angesehener Mann bei seinem Herrn und hoch geehrt, denn durch ihn wirkte der Herr in Syrien Heil; dieser Mann war tapfer und reich, aber aussätzig. Nun waren einst aus Syrien Streifscharen ausgezogen und hatten aus dem Lande Israel ein kleines Mädchen als Gefangene weggeführt; dasselbe war bei dem Weibe Naamans im Dienste und sprach zu ihrer Herrin: Wenn doch mein Herr bei dem Propheten gewesen wäre, welcher in Samaria ist; gewiss würde dieser ihn von dem Aussatze, den er hat, geheilt haben. Da ging Naaman zu seinem Herrn, berichtete es ihm und sprach: So und so hat das Mädchen aus dem Lande Israel geredet. Der König von Syrien sprach zu ihm: Ziehe hin, ich werde an den König von Israel einen Brief senden. Er also zog hin und nahm zehn Talente Silbers und sechstausend Goldstücke und zehn Festkleider mit sich und brachte einen Brief an den König von Israel, der also lautete: Wenn du diesen Brief erhältst, so wisse, dass ich meinen Diener Naaman zu dir sende, damit du ihn von seinem Aussatze heilest. Als der König von Israel den Brief gelesen hatte, zerriss er seine Kleider und sprach: Bin ich denn Gott, dass ich töten und lebendig machen kann, dass jener zu mir sendet, ich solle den Mann von seinem Aussatze heilen? Habet acht und sehet, wie er Händel mit mir sucht! Als dies Eliseus, der Mann Gottes, hörte, nämlich, dass der König von Israel seine Kleider zerrissen habe, sandte er zu ihm und sprach: Warum hast du deine Kleider zerrissen? Lass ihn zu mir kommen, damit er erfahre, dass ein Prophet in Israel ist. Naaman also kam mit Rossen und Wagen zu ihm und hielt vor der Tür des Hauses des Eliseus. Da sandte Eliseus einen Boten zu ihm und ließ ihm sagen: Gehe hin und bade dich siebenmal im Jordan, so wird dein Leib wieder gesund werden und du wirst rein sein. Da ward Naaman zornig und zog von dannen, indem er sprach: Ich meinte, er werde zu mir herauskommen und den Namen des Herrn, seines Gottes, anrufen und mit seiner Hand die Stelle des Aussatzes berühren und mich so heilen. Sind etwa Adana und Pharphar, die Flüsse von Damaskus, nicht besser als alle Wasser Israels, dass ich mich in diesen baden und rein werden soll? Als er sich nun wandte und unwillig davonging, traten seine Diener zu ihm heran und sprachen zu ihm: Vater! Auch wenn dich der Prophet etwas Großes geheißen hätte, hättest du es gewiss tun müssen; wie viel mehr, da er nun zu dir gesagt hat: Bade dich, so wirst du rein werden! Er zog also hin und badete sich im Jordan siebenmal nach dem Befehle des Mannes Gottes und sein Fleisch ward wieder so hergestellt, als wäre es das Fleisch eines kleinen Knaben, und er wurde rein. Nun kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zu dem Manne Gottes zurück und kam und trat vor ihn hin und sprach: Wahrlich, ich erkenne, dass kein anderer Gott auf der ganzen Erde ist als allein in Israel! Ich bitte dich also, nimm eine Segensgabe von deinem Diener an.
Graduale (Ps 56:9, 2) Allioli
Deus, vitam meam annuntiávi tibi: posuísti lácrimas meas in conspéctu tuo.
Miserére mei, Dómine, quóniam conculcávit me homo: tota die bellans tribulávit me.
Dómine, non secúndum peccáta nostra, quæ fécimus nos: neque secúndum iniquitátes nostras retríbuas nobis.
Er verfuhr mit uns nicht nach unsern Sünden, vergalt uns nicht nach unsern Vergehungen.
Dómine, ne memíneris iniquitátum nostrárum antiquárum: cito antícipent nos misericórdiæ tuæ, quia páuperes facti sumus nimis. (Hic genuflectitur)
Gedenke nicht unserer alten Sünden, eilends komme uns dein Erbarmen entgegen, denn wir sind überaus elend geworden. Hilf uns, o Gott, unser Heil! Und um der Ehre deines Namens willen erlöse uns, Herr! und verzeihe unsere Sünden um deines Namens willen,
Adjuva nos, Deus, salutáris noster: et propter glóriam nóminis tui, Dómine, líbera nos: et propítius esto peccátis nostris, propter nomen tuum.
Evangelium (Lk 4:23-30) Allioli
Sequéntia ++ sancti Evangélii secúndum Lucam.
In illo témpore: Dixit Jesus pharisǽis: Utique dicétis mihi hanc similitúdinem: Médice, cura teípsum: quanta audívimus facta in Caphárnaum, fac et hic in pátria tua. Ait autem: Amen, dico vobis, quia nemo prophéta accéptus est in pátria sua. In veritáte dico vobis, multæ víduæ erant in diébus Elíæ in Israël, quando clausum est cœlum annis tribus et ménsibus sex, cum facta esset fames magna in omni terra: et ad nullam illárum missus est Elías, nisi in Sarépta Sidóniæ ad mulíerem víduam. Et multi leprósi erant in Israël sub Eliséo Prophéta: et nemo eórum mundátus est nisi Náaman Syrus. Et repléti sunt omnes in synagóga ira, hæc audiéntes. Et surrexérunt, et ejecérunt illum extra civitátem: et duxérunt illum usque ad supercílium montis, super quem cívitas illórum erat ædificáta, ut præcipitárent eum. Ipse autem tránsiens per médium illórum, ibat.
Und er sprach zu ihnen: Freilich werdet ihr mir jenes Sprichwort sagen: Arzt! Heile dich selbst. Die großen Dinge, welche, wie wir gehört, in Kapharnaum geschehen sind, tue auch hier in deiner Vaterstadt! Er aber sprach: Wahrlich, ich sage euch, kein Prophet ist genehm in seinem Vaterlande! In Wahrheit sage ich euch: Viele Witwen waren zur Zeit des Elias in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate verschlossen war, da eine große Hungersnot über das ganze Land kam; aber zu keiner von ihnen ward Elias gesendet, als nach Sarepta in der Landschaft von Sidon zu einer Witwe. So waren auch zur Zeit des Propheten Elisäua viele Aussätzige in Israel; aber keiner von ihnen wurde gereinigt, als Naaman, der Syrer. Da wurden alle in der Synagoge voll Zorn, als sie dies hörten. Und sie standen auf, und stießen ihn zur Stadt hinaus, und führten ihn auf den Hochrand des Berges, auf welchen ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzustürzen. Er aber schritt mitten durch sie hin, und ging hinweg.
Offertorium (Ps 55:2-3) Allioli
Exáudi, Deus, oratiónem meam, et ne despéxeris deprecatiónem meam: inténde in me, et exáudi me.
Erhöre mein Gebet, o Gott! und verschmähe mein Flehen nicht; merke auf mich und erhöre mich! Ich bin betrübt in meiner Kümmernis und verwirrt
Stillgebet
Munus, quod tibi, Dómine, nostræ servitútis offérimus, tu salutáre nobis pérfice sacraméntum.
Kommunion (Ps 14:7) Allioli
Quis dabit ex Sion salutáre Israël? cum avérterit Dóminus captivitátem plebis suæ, exsultábit Jacob, et lætábitur Israël.
O dass doch Israel Heil aus Sion käme! Wenn der Herr die Gefangenschaft seines Volkes abwendet, wird Jakob frohlocken und Israel sich freuen!
Schlussgebet
Præsta, quǽsumus, omnípotens et miséricors Deus: ut, quod ore contíngimus, pura mente capiámus.
Super populum
Orémus.
Humiliáte cápita vestra Deo.
Subvéniat nobis, Dómine, misericórdia tua: ut ab imminéntibus peccatórum nostrórum perículis, te mereámur protegénte éripi, te liberánte salvári.
Ad maiorem Dei gloriam