Dienstag, 28. Februar 2051

Dienstag in der 2. Fastenwoche

III. Klasse Violett Fastenzeit
Stationskirche: St. Balbina

Messproprium

Introitus (Ps 27:8; 27:9) Allioli
Tibi dixit cor meum, quæsívi vultum tuum. vultum tuum, Dómine, requíram: ne avértas fáciem tuam a me.
Zu dir spricht mein Herz, es sucht dich mein Angesicht; dein Antlitz, o Herr! will ich suchen. Wende dein Antlitz nicht von mir, kehre dich nicht im Zorne ab von deinem Diener. Sei du mein Helfer; verlass mich nicht und verstoße mich nicht, o Gott, mein Retter!
Dóminus illuminátio mea, et salus mea: quem timébo?
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist der Beschirmer meines Lebens, vor wem sollte ich zagen?
Tibi dixit cor meum, quæsívi vultum tuum. vultum tuum, Dómine, requíram: ne avértas fáciem tuam a me.
Kollekte
Pérfice, quǽsumus, Dómine, benígnus in nobis observántiæ sanctæ subsídium: ut, quæ te auctóre faciénda cognóvimus, te operánte impleámus.
Epistel (1Kö 17:8-16) Allioli
Léctio libri Regum.
In diébus illis: Factus est sermo Dómini ad Elíam Thesbíten, dicens: Surge et vade in Saréphta Sidoniórum, et manébis ibi: præcépi enim ibi mulíeri víduæ, ut pascat te. Surréxit et ábiit in Saréphta. Cumque venísset ad portam civitátis, appáruit ei múlier vídua cólligens ligna, et vocávit eam, dixítque ei: Da mihi páululum aquæ in vase, ut bibam. Cumque illa pérgeret, ut afférret, clamávit post tergum ejus, dicens: Affer mihi, óbsecro, et buccéllam panis in manu tua. Quæ respóndit: Vivit Dóminus, Deus tuus, quia non hábeo panem, nisi quantum pugíllus cápere potest farínæ in hýdria, et páululum ólei in lécytho: en, cóllige duo ligna, ut ingrédiar, et fáciam illum mihi et fílio meo, ut comedámus et moriámur. Ad quam Elías ait: Noli timére, sed vade, et fac, sicut dixísti: verúmtamen mihi primum fac de ipsa farínula subcinerícium panem párvulum, et affer ad me: tibi autem et fílio tuo fácies póstea. Hæc autem dicit Dóminus, Deus Israël: Hýdria farínæ non defíciet, nec lécythus ólei minuétur, usque ad diem, in qua Dóminus datúrus est plúviam super fáciem terræ. Quæ ábiit, et fecit juxta verbum Elíæ: et comédit ipse et illa et domus ejus: et ex illa die hýdria farínæ non defécit, et lécythus ólei non est imminútus, juxta verbum Dómini, quod locútus fúerat in manu Elíæ.
Da erging das Wort des Herrn an ihn also: Mache dich auf und gehe nach Sarephta im Lande der Sidonier und bleibe daselbst, denn ich habe dort einer Witwe geboten, dich zu ernähren. Da machte er sich auf und ging nach Sarephta. Als er zum Tore der Stadt kam, sah er eine Witwe, welche Holz auflas, und er rief sie an und sprach zu ihr: Gib mir ein wenig Wasser in einem Gefäße zu trinken! Als sie nun hinging, es zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir auch, ich bitte, einen Bissen Brot in deiner Hand mit! Da antwortete sie: So wahr der Herr, dein Gott, lebt, ich habe kein Brot, sondern nur so viel Mehl im Gefäße als eine Hand fassen kann und ein wenig Öl im Kruge. Siehe, ich lese ein Paar Stücke Holz auf, um hinzugehen und für mich und meinen Sohn Brot zuzubereiten, dass wir essen und sterben. Elias entgegnete ihr: Fürchte dich nicht, sondern gehe hin und tue, wie du gesagt hast; aber mache mir zuerst von dem wenigen Mehle einen kleinen Aschenkuchen und bringe ihn mir; und dir und deinem Sohne magst du darnach bereiten! Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Das Mehlgefäß soll nicht abnehmen und der Ölkrug soll nicht mehr leer werden bis zum Tage, an dem der Herr auf die Erde Regen senden wird. Da ging sie hin und tat nach dem Worte des Elias und er aß und sie selbst und ihr Haus; von diesem Tage an nahm das Mehlgefäß nicht ab und der Ölkrug ward nicht mehr leer, dem Worte des herrn gemäß, das er durch Elias gesprochen hatte.
Graduale (Ps 55:23; 55:17; 55:18; 55:19) Allioli
Jacta cogitátum tuum in Dómino, et ipse te enútriet.
Wirf deine Sorge auf den Herrn, und er wird dich erhalten; nicht auf immer wird er den Gerechten wanken lassen. Ich aber rufe zu Gott und der Herr wird mich erretten. Abends und morgens und mittags will ich reden und kundtun, so wird er meine Stimme erhören. Er wird meine Seele erlösen und in Frieden versetzen vor denen, die mir nahetreten, denn gar viele sind gegen mich.
Dum clamárem ad Dóminum, exaudívit vocem meam ab his, qui appropínquant mihi.
Evangelium (Mt 23:1-12) Allioli
Sequéntia ++ sancti Evangélii secúndum Matthǽum.
In illo témpore: Locútus est Jesus ad turbas et ad discípulos suos, dicens: Super cáthedram Móysi sedérunt scribæ et pharisǽi. Omnia ergo, quæcúmque díxerint vobis, serváte et fácite: secúndum ópera vero eórum nolíte fácere: dicunt enim, et non fáciunt. Alligant enim ónera grávia et importabília, et impónunt in húmeros hóminum: dígito autem suo nolunt ea movére. Omnia vero ópera sua fáciunt, ut videántur ab homínibus: dilátant enim phylactéria sua, et magníficant fímbrias. Amant autem primos recúbitus in cenis, et primas cáthedras in synagógis, et salutatiónes in foro, et vocári ab homínibus Rabbi. Vos autem nolíte vocári Rabbi: unus est enim Magíster vester, omnes autem vos fratres estis. Et patrem nolíte vocáre vobis super terram, unus est enim Pater vester, qui in cœlis est. Nec vocémini magístri: quia Magíster vester unus est, Christus. Qui major est vestrum, erit miníster vester. Qui autem se exaltáverit, humiliábitur: et qui se humiliáverit, exaltábitur.
Dann redete Jesus zu dem Volke und zu seinen Jüngern, und sprach: Auf den Stuhl des Moses haben sich die Schriftgelehrten und Pharisäer gesetzt. Alles also, was sie immer euch sagen, haltet und tuet; nach ihren Werken aber tuet nicht; denn sie sagen, und tun nicht. Sie binden nämlich schwere und unerträgliche Lasten und legen sie auf die Schultern der Menschen; mit ihrem Finger aber woollen sie dieselben nicht bewegen. Alle ihre Werke aber tun sie, um von den Leuten gesehen zu werden; denn sie machen ihre Spruchbänder breit, und die Quasten groß. Sie lieben die ersten Plätze bei den Gastmählern, und die ersten Stühle in den Synagogen. Sie lassen sich gerne auf dem Markte grüßen und von den Leuten Rabbi nennen. Ihr aber lasset euch nicht Rabbi nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr aber seid Brüder. Auch nennet keinen auf Erden Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und lasset euch nicht Meister nennen; weil eier euer Meister ist, Christus. Wer der Größere unter euch ist, wird euer Diener sein. Wer aber sich selbst erhöhet, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöhet werden.
Offertorium (Ps 51:3) Allioli
Miserére mei, Dómine, secúndum magnam misericórdiam tuam: dele, Dómine, iniquitátem meam.
erbarme dich meiner, o Gott! nach deiner großen Barmherzigkeit und nach der Menge deiner Erbarmungen tilge meine Missetat.
Stillgebet
Sanctificatiónem tuam nobis, Dómine, his mystériis operáre placátus: quæ nos et a terrénis purget vítiis, et ad cœléstia dona perdúcat.
Kommunion (Ps 9:2-3) Allioli
Narrábo ómnia mirabília tua: lætábor, et exsultábo in te: psallam nómini tuo, Altíssime.
Lobsingen will ich dir, o Herr! aus ganzem Herzen, verkünden alle deine Wunder. Ich will mich freuen und frohlocken in dir, ich will deinem Namen, o Allerhöchster! lobsingen.
Schlussgebet
Ut sacris, Dómine, reddámur digni munéribus: fac nos tuis, quǽsumus, semper obœdíre mandátis.
Super populum
Orémus.
Humiliáte cápita vestra Deo.
Propitiáre, Dómine, supplicatiónibus nostris, et animárum nostrárum medére languóribus: ut, remissióne percépta, in tua semper benedictióne lætámur.
Ad maiorem Dei gloriam