Montag, 28. März 2033

Montag in der 4. Fastenwoche

III. Klasse Violett Fastenzeit
Kommemorationen
Hl. Johannes von Capestrano, Bekenner
Stationskirche: Zu den heiligen Vier Gekrönten

Messproprium

Introitus (Ps 54:3-4) Allioli
Deus, in nómine tuo salvum me fac, et in virtúte tua líbera me: Deus, exáudi oratiónem meam: áuribus pércipe verba oris mei.
O Gott! durch deinen Namen errette mich und durch deine Kraft schaffe mir Recht! Erhöre mein Gebet, o Gott! vernimm die Worte meines Mundes.
Quóniam aliéni insurrexérunt in me: et fortes quæsiérunt ánimam meam.
Denn Fremdlinge haben sich erhoben wider mich und Gewalttätige trachten mir nach dem Leben und stellen sich Gott nicht vor Augen.
Deus, in nómine tuo salvum me fac, et in virtúte tua líbera me: Deus, exáudi oratiónem meam: áuribus pércipe verba oris mei.
Kollekte
Præsta, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, observatiónes sacras ánnua devotióne recoléntes, et córpore tibi placeámus et mente.
Epistel (1Kö 3:16-28) Allioli
Léctio libri Regum
In diébus illis: Venérunt duæ mulíeres meretríces ad regem Salomónem, steterúntque coram eo, quarum una ait: Obsecro, mi dómine: ego et múlier hæc habitabámus in domo una, et péperi apud eam in cubículo. Tértia autem die postquam ego péperi, péperit et hæc: et erámus simul, nullúsque álius nobíscum in domo, excéptis nobis duábus. Mórtuus est autem fílius mulíeris hujus nocte: dórmiens quippe oppréssit eum. Et consúrgens intempéstæ noctis siléntio, tulit fílium meum de látere meo ancíllæ tuæ dormiéntis, et collocávit in sinu suo: suum autem fílium, qui erat mórtuus, pósuit in sinu meo. Cumque surrexíssem mane, ut darem lac fílio meo, appáruit mórtuus: quem diligéntius íntuens clara luce, deprehéndi non esse meum, quem genúeram. Respondítque áltera múlier: Non est ita, ut dicis, sed fílius tuus mórtuus est, meus autem vivit. E contrário illa dicébat: Mentiris: fílius quippe meus vivit, et fílius tuus mórtuus est. Atque in hunc modum contendébant coram rege. Tunc rex ait: Hæc dicit Fílius meus vivit, et fílius tuus mórtuus est. Et ista respóndit: Non, sed fílius tuus mórtuus est, meus autem vivit. Dixit ergo rex: Afférte mihi gládium. Cumque attulíssent gládium coram rege: Divídite, inquit, infántem vivum in duas partes, et dat dimídiam partem uni, et dimídiam partem álteri. Dixit autem múlier, cujus fílius erat vivus, ad regem - commóta sunt quippe víscera ejus super fílio suo: - Obsecro, dómine, date illi infántem vivum, et nolíte interfícere eum. E contrário illa dicébat: Nec mihi nec tibi sit, sed dividátur. Respóndit rex et ait: Date huic infántem vivum, et non occidátur: hæc est enim mater ejus. Audívit ítaque omnis Israël judícium, quod judicásset rex, et timuérunt regem, vidéntes sapiéntiam Dei esse in eo ad faciéndum judícium.
Zu der Zeit kamen zwei Buhldirnen zu dem Könige und traten vor ihm. Und die eine von ihnen sprach: Ich bitte, mein Gebieter! Ich und dieses Weib wohnten in einem Hause und ich gebar bei ihr im Gemache. Am dritten Tage aber, nachdem ich geboren hatte, gebar auch sie; wir waren beisammen und niemand weiter bei uns im Hause, nur wir beide. Da starb der Sohn dieses Weibes in der Nacht, denn sie erdrückte ihn im Schlafe. Und sie stand in der Stille der Mitternacht auf, nahm meinen Sohn von meiner Seite, während deine Magd schlief, und legte ihn an ihren Busen; aber ihren Sohn, der tot war, legte sie an meinen Busen. Als ich nun am Morgen aufstand, um meinen Sohn zu säugen, zeigte es sich, dass er tot war; als ich ihn aber am hellen Tage genauer anschaute, fand ich, dass es nicht der meine ist, den ich geboren hatte. Da antwortete das andere Weib: Dem ist nicht so, wie du sagst, sondern dein Sohn ist tot und der meinige lebt. Jene sprach dagegen: Du lügst, denn mein Sohn lebt und dein Sohn ist tot. So stritten sie vor dem Könige. Da sprach der König: Diese sagt: Mein Sohn lebt und dein Sohn ist tot, und jene antwortet: Nein, sondern dein Sohn ist tot, der meine aber lebt. Darauf befahl der König: Bringet mir ein Schwert herbei! Als nun das Schwert vor den König gebracht war, sprach er: Hauet das lebende Kind in zwei Teile und gebet die eine Hälfte der einen und die andere Hälfte der andern! Da sprach die Frau, deren Sohn lebte, zu dem Könige (denn ihr Herz ward von Erbarmen für ihren Sohn bewegt): Ich bitte, Herr, gebet dieser das Kind lebend und tötet es nicht! Die andere dagegen rief: Es gehöre weder mir noch dir, sondern es werde geteilt! Da antwortete der König und sprach: Gebet dieser das Kind lebend und tötet es nicht! Denn diese ist die Mutter desselben. Als nun ganz Israel von dem Urteil hörte, das der König gefällt hatte, fürchteten sie den König, weil sie sahen, dass die Weisheit Gottes ihn erfüllte, recht zu sprechen.
Graduale (Ps 31:3) Allioli
Esto mihi in Deum protectórem et in locum refúgii, ut salvum me fácias.
Neige dein Ohr zu mir, eile, mich zu retten! Sei mir ein schirmender Gott und eine Stätte der Zuflucht, dass du mich errettest!
Deus, in te sperávi: Dómine, non confúndar in ætérnum.
Auf dich, Herr! hoffe ich, lass mich nimmermehr zuschanden werden,
Dómine, non secúndum peccáta nostra, quæ fécimus nos: neque secúndum iniquitátes nostras retríbuas nobis.
Er verfuhr mit uns nicht nach unsern Sünden, vergalt uns nicht nach unsern Vergehungen.
Dómine, ne memíneris iniquitátum nostrárum antiquárum: cito antícipent nos misericórdiæ tuæ, quia páuperes facti sumus nimis. (Hic genuflectitur)
Gedenke nicht unserer alten Sünden, eilends komme uns dein Erbarmen entgegen, denn wir sind überaus elend geworden. Hilf uns, o Gott, unser Heil! Und um der Ehre deines Namens willen erlöse uns, Herr! und verzeihe unsere Sünden um deines Namens willen,
Adjuva nos, Deus, salutáris noster: et propter glóriam nóminis tui, Dómine, líbera nos: et propítius esto peccátis nostris, propter nomen tuum.
Evangelium (Joh 2:13-25) Allioli
Sequéntia ++ sancti Evangélii secúndum Joánnem
In illo témpore: Prope erat Pascha Judæórum, et ascéndit Jesus Jerosólymam: et invénit in templo vendéntes boves et oves et colúmbas, et nummulários sedéntes. Et cum fecísset quasi flagéllum de funículis, omnes ejécit de templo, oves quoque et boves, et nummulariórum effúdit æs et mensas subvértit. Et his, qui colúmbas vendébant, dixit: Auférte ista hinc, et nolíte fácere domum Patris mei domum negotiatiónis. Recordáti sunt vero discípuli ejus, quia scriptum est: Zelus domus tuæ comédit me. Respondérunt ergo Judǽi, et dixérunt ei: Quod signum osténdis nobis, quia hæc facis? Respóndit Jesus et dixit eis: Sólvite templum hoc, et in tribus diébus excitábo illud. Dixérunt ergo Judǽi: Quadragínta et sex annis ædificátum est templum hoc, et tu in tribus diébus excitábis illud? Ille autem dicébat de templo córporis sui. Cum ergo resurrexísset a mórtuis, recordáti sunt discípuli ejus, quia hoc dicébat, et credidérunt Scriptúræ, et sermóni, quem dixit Jesus. Cum autem esset Jerosólymis in Pascha in die festo, multi credidérunt in nómine ejus, vidéntes signa ejus, quæ faciébat. Ipse autem Jesus non credébat semetípsum eis, eo quod ipse nosset omnes, et quia opus ei non erat, ut quis testimónium perhibéret de hómine: ipse enim sciébat, quid esset in hómine.
Das Osterfest der Juden war nahe, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. Und er fand im Tempel die Verkäufer von Ochsen, Schafen und Tauben, und die Wechsler da sitzend. Da machte er eine Geißel aus Stricken, und trieb sie alle zum Tempel hinaus, auch die Schafe und Ochsen, und stieß die Tische um, und verschüttete das Geld der Wechsler. Zu denen aber, welche Tauben verkauften, sprach er: Bringet dies weg von hier, und machet das Haus meines Vaters nicht zu einem Kaufhause! Da erinnerten sich seine Jünger, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus verzehret mich. Die Juden nun antworteten und sprachen zu ihm: Welches Wunder zeigest du uns, da du dies tust? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brechet diesen Tempel ab, und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sprachen die Juden: In sechsundvierzig Jahren ist dieser Tempel gebaut worden, und du wirst ihn in drei Tagen aufrichten? Er aber redete von dem Tempel seines Leibes. Als er nun von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und der Rede, welche Jesus gesprochen hatte. Als er nun zum Osterfeste zu Jerusalem war, glaubten viele an seinen Namen, da sie seine Wunder sahen, die er wirkte. Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht, weil er sie alle kannte, und weil er nicht nötig hatte, dass ihm jemand Zeugnis gab von dem Menschen, denn er wusste selbst, was im Menschen war.
Offertorium (Ps 100:1-2) Allioli
Jubiláte Deo, omnis terra, servíte Dómino in lætítia: intráte in conspéctu ejus in exsultatióne: quia Dóminus ipse est Deus.
Jubelt Gott, alle Lande! dienet dem Herrn mit Freuden, tretet vor sein Angesicht mit Jubel!
Stillgebet
Oblátum tibi, Dómine, sacrifícium vivíficet nos semper et múniat.
Kommunion (Ps 19:13, 14) Allioli
Ab occúltis meis munda me, Dómine: et ab aliénis parce servo tuo.
Wer merkt die Sünden alle? Von meinen verborgenen Sünden reinige mich und vor fremden behüte deinen Diener. Wenn sie nicht über mich herrschen, so werde ich unbefleckt bleiben und rein sein von schwerer Schuld.
Schlussgebet
Sumptis, Dómine, salutáribus sacraméntis: ad redemptiónis ætérnæ, quǽsumus, proficiámus augméntum.
Super populum
Orémus.
Humiliáte cápita vestra Deo.
Deprecatiónem nostram, quǽsumus. Dómine, benígnus exáudi: et, quibus supplicándi præstas afféctum, tríbue defensiónis auxílium.
Ad maiorem Dei gloriam