Sonntag, 1. Dezember 2024

Erster Adventssonntag

I. Klasse Violett Advent
Stationskirche: Groß St. Marien

Messproprium

Introitus (Ps 25:1-3) Allioli
Ad te levávi ánimam meam: Deus meus, in te confído, non erubéscam: neque irrídeant me inimíci mei: étenim univérsi, qui te exspéctant, non confundéntur.
Zu dir, Herr! erhebe ich meine Seele, auf dich vertraue ich, mein Gott! lass mich nicht zuschanden werden und lass meine Feinde mich nicht verhöhnen; denn alle, welche auf dich harren, werden nicht zuschanden.
Vias tuas, Dómine, demónstra mihi: et sémitas tuas édoce me.
Zuschanden mögen alle werden, die Böses tun freventlich. Deine Wege, Herr! zeige mir und deine Pfade lehre mich.
Ad te levávi ánimam meam: Deus meus, in te confído, non erubéscam: neque irrídeant me inimíci mei: étenim univérsi, qui te exspéctant, non confundéntur.
Kollekte
Excita, quǽsumus, Dómine, poténtiam tuam, et veni: ut ab imminéntibus peccatórum nostrórum perículis, te mereámur protegénte éripi, te liberánte salvári:
Epistel (Röm 13:11-14) Allioli
Lectio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Romános
Fratres: Sciéntes, quia hora est jam nos de somno súrgere. Nunc enim própior est nostra salus, quam cum credídimus. Nox præcéssit, dies autem appropinquávit. Abjiciámus ergo ópera tenebrárum, et induámur arma lucis. Sicut in die honéste ambulémus: non in comessatiónibus et ebrietátibus, non in cubílibus et impudicítiis, non in contentióne et æmulatióne: sed induímini Dóminum Jesum Christum.
Und dies um so mehr, da wir aus der Zeit erkennen, dass es an der Stunde ist, dass wir vom Schlafe erwachen sollen; denn jetzt ist unser Heil näher, als da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber hat sich genaht; lasset uns also die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichtes anziehen! Wie am Tage lasset uns ehrbar wandeln; nicht in Schmausereien und Gelagen, nicht in Beilagern und Unzucht, nicht in Streit und Eifersucht, sondern zieht den Herrn Jesus Christus an, und heget nicht für das Fleisch Fürsorge zu Begierlichkeiten.
Graduale (Ps 25:3; 25:4) Allioli
Univérsi, qui te exspéctant, non confundéntur, Dómine.
und lass meine Feinde mich nicht verhöhnen; denn alle, welche auf dich harren, werden nicht zuschanden.
Vias tuas, Dómine, notas fac mihi: et sémitas tuas édoce me. Allelúja, allelúja.
Zuschanden mögen alle werden, die Böses tun freventlich. Deine Wege, Herr! zeige mir und deine Pfade lehre mich.
Osténde nobis, Dómine, misericórdiam tuam: et salutáre tuum da nobis. Allelúja.
Lass uns, Herr! Dein Erbarmen schauen und schenke uns dein Heil.
Alleluja (Ps 25:3; 25:4) Allioli
Univérsi, qui te exspéctant, non confundéntur, Dómine.
und lass meine Feinde mich nicht verhöhnen; denn alle, welche auf dich harren, werden nicht zuschanden.
Vias tuas, Dómine, notas fac mihi: et sémitas tuas édoce me.
Zuschanden mögen alle werden, die Böses tun freventlich. Deine Wege, Herr! zeige mir und deine Pfade lehre mich.
Evangelium (Lk 21:25-33) Allioli
Sequéntia ++ sancti Evangélii secundum Lucam
In illo témpore: Dixit Jesus discípulis suis: Erunt signa in sole et luna et stellis, et in terris pressúra géntium præ confusióne sónitus maris et flúctuum: arescéntibus homínibus præ timóre et exspectatióne, quæ supervénient univérso orbi: nam virtútes cœlórum movebúntur. Et tunc vidébunt Fílium hóminis veniéntem in nube cum potestáte magna et majestáte. His autem fíeri incipiéntibus, respícite et leváte cápita vestra: quóniam appropínquat redémptio vestra. Et dixit illis similitúdinem: Vidéte ficúlneam et omnes árbores: cum prodúcunt jam ex se fructum, scitis, quóniam prope est æstas. Ita et vos, cum vidéritis hæc fíeri, scitóte, quóniam prope est regnum Dei. Amen, dico vobis, quia non præteríbit generátio hæc, donec ómnia fiant. Cœlum et terra transíbunt: verba autem mea non transíbunt.
Und es werden Zeichen an Sonne, Mond und Sternen sein, und auf Erden große Angst unter den Völkern wegen des ungestümen Rauschens des Meeres und der Fluten; und die Menschen werden vergehen vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den ganzen Erdkreis kommen werden; denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Dann werden sie den Menschensohn in der Wolke kommen sehen mit großer Macht und Herrlichkeit. Wenn nun dieses anfängt zu geschehen, dann schauet auf, und erhebet eure Häupter; denn es nahet eure Erlösung. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Betrachtet den Feigenbaum, und alle Bäume. Wenn sie bereits Frucht aus sich bringen, so wisset ihr, dass der Sommer nahe ist. Ebenso wisset auch, dass, wenn ihr dies geschehen sehet, das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch, dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles geschieht! Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Offertorium (Ps 25:1-3) Allioli
Ad te levávi ánimam meam: Deus meus, in te confído, non erubéscam: neque irrídeant me inimíci mei: étenim univérsi, qui te exspéctant, non confundéntur.
Zu dir, Herr! erhebe ich meine Seele, auf dich vertraue ich, mein Gott! lass mich nicht zuschanden werden und lass meine Feinde mich nicht verhöhnen; denn alle, welche auf dich harren, werden nicht zuschanden.
Stillgebet
Hæc sacra nos, Dómine, poténti virtúte mundátos ad suum fáciant purióres veníre princípium.
Kommunion (Ps 85:13) Allioli
Dóminus dabit benignitátem: et terra nostra dabit fructum suum.
Denn Gutes gewährt der Herr und unsere Erde bringt ihre Frucht.
Schlussgebet
Suscipiámus, Dómine, misericórdiam tuam in médio templi tui: ut reparatiónis nostræ ventúra sollémnia cóngruis honóribus præcedámus.
Ad maiorem Dei gloriam