In illo témpore: Ascéndens Jesus Jerosólymam, assúmpsit duódecim discípulos secréto, et ait illis: Ecce, ascéndimus Jerosólymam, et Fílius hóminis tradétur princípibus sacerdótum, et scribis, et condemnábunt eum morte, et tradent eum Géntibus ad illudéndum, et flagellándum, et crucifigéndum, et tértia die resúrget. Tunc accéssit ad eum mater filiórum Zebedǽi cum fíliis suis, adórans et petens áliquid ab eo. Qui dixit ei: Quid vis? Ait illi: Dic, ut sédeant hi duo fílii mei, unus ad déxteram tuam et unus ad sinístram in regno tuo. Respóndens autem Jesus, dixit: Nescítis, quid petátis. Potéstis bíbere cálicem, quem ego bibitúrus sum? Dicunt ei: Póssumus. Ait illis: Cálicem quidem meum bibétis: sedére autem ad déxteram meam vel sinístram, non est meum dare vobis, sed quibus parátum est a Patre meo. Et audiéntes decem, indignáti sunt de duóbus frátribus. Jesus autem vocávit eos ad se, et ait: Scitis, quia príncipes géntium dominántur eórum: et qui majóres sunt, potestátem exércent in eos. Non ita erit inter vos: sed quicúmque volúerit inter vos major fíeri, sit vester miníster: et qui volúerit inter vos primus esse, erit vester servus. Sicut Fílius hóminis non venit ministrári, sed ministráre, et dare ánimam suam, redemptiónem pro multis.
Als nun Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er die zwölf Jünger zu sich beiseits, und sprach zu ihnen: Sehet, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten übergeben werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen, und werden ihn den Heiden überliefern zur Verhöhnung und Geißelung und Kreuzigung, und am dritten Tage wird er auferstehen. Da trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm, vor ihm niederfallend, und ihn um etwas bittend. Er aber sprach zu ihr: Was willst du? Sie antwortete ihm: Sprich, dass diese meine zwei Söhne in deinem Reiche, einer zu deiner Rechten, und der andere zu deiner Linken, sitzen sollen! Jesus aber antwortete, und sprach: Ihr wisset nicht, um was ihr bittet. Könnet ihr den Kelch trinken, welchen ich trinken werde? Sie sprachen zu ihm: Wir können es. Da sprach er zu ihnen: Meinen Kelch zwar werdet ihr trinken; das Sitzen aber zu meiner Rechten oder Linken steht nicht bei mir euch zu geben, sondern denen, welchen es bereitet ist von meinem Vater. Als das die zehn hörten, wurden sie unwillig über die zwei Brüder. Jesus aber rief sie zu sich, und sprach: Ihr wisset, dass die Fürsten der Völker über dieselben herrschen, und die Großen Gewalt über sie ausüben. Nicht so wird es unter euch sein; sondern wer immer unter euch ein Großer werden will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, sei euer Knecht; gleichwie des Menschen Sohn nicht gekommen ist, bedient zu werden, sondern zu dienen, und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben.