Die Konstanten der Physik sind exquisit aufeinander abgestimmt
Der Anspruch
Ungefähr 30 dimensionslose Konstanten müssen in absurd engen Bereichen liegen, damit es überhaupt eine komplexe Chemie, stabile Materie und Beobachter gibt.
Drei Erklärungen sind denkbar: Zufall (eine verschwindend geringe Wahrscheinlichkeit, die uns nicht verwirren darf), ein unbeobachtbares Multiversum, das ~10^500 Universen voraussetzt, um eines zu erklären, oder Design. Der Entwurf ist bei weitem der sauberste.
Die Zahlen sind zu gut, um Zufall zu sein.
Die kosmologische Konstante stimmt mit dem, was das Leben erfordert, zu einem Teil in 10^120 überein. Das Verhältnis zwischen der starken und der elektromagnetischen Kraft, die Protonen-zu-Elektronen-Masse, die Entropie des frühen Universums: alles muss gleichzeitig durch eine Nadel gezogen werden.
Der Theismus sagt dies voraus. Der Naturalismus tut das nicht. Das Multiversum ist der Versuch des Naturalismus, dies vorherzusagen, indem er genügend Versuche postuliert, um die grosse Wahrscheinlichkeit zu erreichen. Der Preis dafür ist metaphysisch: eine Unendlichkeit von unbeobachtbaren Welten.
Zwischen zwei Erklärungen, die gleichermassen mit den Daten vereinbar sind, wird die einfachere bevorzugt. Ein Gott oder 10^500 Universen - die Wahl ist nicht schwer.