Die Verwandlung von Heiligen ist empirisch
Der Anspruch
Das Christentum hat in jeder Generation einen erkennbaren Typus von Menschen hervorgebracht - Franziskus, Teresa von Avila, Vinzenz von Paul, Maximilian Kolbe, Mutter Teresa - deren Leben sich nur schwer mit naturalistischen Argumenten erklären lässt.
Dies sind keine frommen Legenden. Es sind Menschen, deren Biografien dokumentiert sind, deren Heiligkeit unter extremem Druck getestet wurde und deren Wirkung auf ihre Umgebung transformierend war. Einen Baum erkennt man an seinen Früchten. Seltsame Früchte, die sich seit zweitausend Jahren wiederholen, sind Daten.
Die Familie des Bündnisses bringt dieses Leben durch strukturelle Vernunft hervor.
Das Christentum ist nicht in erster Linie eine Ethik oder eine Philosophie. Es ist ein Bund - Gottes verbindliche Selbsthingabe an eine Familie, die er zusammenführt. Innerhalb dieser Familie formen die gewöhnlichen Mittel der Gnade (Eucharistie, Beichte, Schrift, Gebet) die Menschen im Laufe der Zeit um.
Die Heiligen sind keine Super-Christen. Sie sind das gewöhnliche Ergebnis der gewöhnlichen Mittel, wenn man sich diesen Mitteln nicht widersetzt.
Was erklärt werden muss, ist nicht, dass es Heilige gibt. Es geht darum, dass es nicht mehr gibt.